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Thomas Hobbes: Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines b├╝rgerlichen und kirchlichen Staates

Thomas Hobbes: Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines b├╝rgerlichen und kirchlichen Staates
Autor: Thomas Hobbes
Verlag: Oldenbourg Akademieverlag
Gebundene Ausgabe
Auflage:
Seiten: 343
ISBN-10: 3-05-002863-7
ISBN-13: 978-3-05-002863-7
ISBN: 3050028637
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"Der Mensch ist dem Menschen Wolf", in seinem wohl ber├╝hmtesten Ausspruch bringt Thomas Hobbes sein Menschenbild pr├Ągnant auf den Punkt: Der Mensch ist kein geselliges, staatsbildendes Wesen, sondern ein Raubtier voller Bosheit und destruktiver Instinkte. Kein Gesetz, kein staatlicher Zwang h├Ąlt die Menschen auf, und ihr ungez├╝gelter Selbsterhaltungstrieb f├╝hrt zwangsl├Ąufig zu einem "Krieg aller gegen alle".

Man kann Hobbes einen Misanthropen schimpfen, aber in einer Zeit der "ethnischen S├Ąuberungen" erscheint seine negative Weltsicht durchaus realistisch. Auf ihrer Grundlage entwickelte Hobbes 1651 seine richtungsweisende Staats- und Gesellschaftstheorie. Der "Krieg aller gegen alle" m├╝ndet in eine stets pr├Ąsente Furcht vor dem gewaltsamen Tod. Sie ist das treibende Motiv daf├╝r, den Naturzustand zu beenden und eine staatliche Macht zu schaffen, die Leben und Eigentum der B├╝rger sch├╝tzen kann. Als Verk├Ârperung dieses Staates beschw├Ârt Hobbes ein ungeheures Symbol, den Leviathan, ├╝ber den es in der Bibel hei├čt, er sei "ein Gesch├Âpf ohne Furcht".

Dem Leviathan kommt gott├Ąhnliche Macht auf Erden zu, und Hobbes pr├Ąferiert offen den autorit├Ąren, absoluten Staat. Seine revolution├Ąre Theorie des Gesellschaftsvertrags bleibt davon aber unber├╝hrt. Hobbes f├╝hrt die staatliche Ordnung allein auf einen Vertrag zwischen gleichen und freien Individuen zur├╝ck, und kann damit zu den Begr├╝ndern einer modernen liberalen Staatsauffassung gez├Ąhlt werden. Zwar sind Hobbes Thesen damals wie heute so stark umstritten, wie es sonst vielleicht nur noch bei Machiavelli der Fall ist; sein grandioses Meisterwerk der Leviathan z├Ąhlt aber unangefochten zu den zentralen staatstheoretischen Texten der Neuzeit. Er ist und bleibt ein Schl├╝sseltext unseres eigenen politisch-philosophischen Selbstverst├Ąndnisses. --Stephan Fingerle
Quelle:




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