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Nikomachische Ethik

Nikomachische Ethik
Autor: Aristoteles
Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag
Sondereinband
Auflage:
Seiten: 384
ISBN-10: 978-31500-8586-8
ISBN-13: 978-3-15-008586-8
ISBN: 9783150085868
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Niklas Luhmann hat sich einmal mit der ihm eigenen Ironie ĂŒber die regelmĂ€ĂŸig am Ende eines Jahrhunderts auftretenden Ethikwellen mokiert. Auch am Übergang ins 21. Jahrhundert rollt wieder eine Ethikwelle ĂŒber die philosophische Szene. Man mag darĂŒber spotten. Offensichtlich besteht aber eine Erwartungshaltung der Philosophie gegenĂŒber, Orientierungshilfe bei der BewĂ€ltigung grundlegender ethischer Fragen zu bieten.

Das mutmaßlich nach dem Sohn des Aristoteles, Nikomachos, dem Herausgeber dieser Ethikvorlesung, benannte Werk bietet in diesem Zusammenhang einen Ansatz, der bis heute nicht an AttraktivitĂ€t eingebĂŒĂŸt hat. Aristoteles formuliert keinen Normenkatalog, sondern beschreibt, ausgehend vom menschlichen Streben nach dem Guten, verschiedene Lebensweisen, die es erlauben, dieses Ziel, nĂ€mlich das höchste Gut zu erreichen. Dieses liegt nach Aristoteles im tugendhaften Leben. So entwirft auch die Aristotelische Ethik letztlich erstrebenswerte Idealvorstellungen. Ihre Verbindlichkeit ergibt sich aus der Angemessenheit der Tugenden an das Wesen des Menschen. Dem Menschen ist es nĂ€mlich gemĂ€ĂŸ, im Normalfall seines Verhaltens stets die Mitte zu halten zwischen den Extremen. Ferner ist es ihm gemĂ€ĂŸ, sich in seinen Handlungen von Verstand und Einsicht und nicht von Emotionen leiten zu lassen.

Die Aristotelische Methode, den alltĂ€glichen Umgang mit ethischen Grundbegriffen zu reflektieren und dabei ihrer Vielfalt Rechnung zu tragen, bildet, wie die Debatte um den Kommunitarismus gezeigt hat, weiterhin eine theoretische Alternative zu Versuchen, im Anschluss an Kant ein universal gĂŒltiges, formales Moralprinzip auszuweisen und zu begrĂŒnden. --Jens Kertscher
Quelle: Amazon.de




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